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Antikschmuck - NIEDER collection
Biedermeier Medaillon
Mode und Schmuck der Biedermeierzeit wurden durch die Rückbesinnung auf
die Vergangenheit, die im Kunstgewerbe nach 1820 unter dem Einfluss der
Romantik einsetzte, nachhaltig inspiriert und beeinflusst.
Bis 1830 blieben, Formen und antike Ornamente des Klassizismus, wie
Blattfries und Mäander, Perlstab, Rosetten und Palmetten, Füllhorn und
Akanthus gültig, jedoch wurden diese antiken Ornamente weiterentwickelt
und entsprechend dem veränderten Zeitgeist neu interpretiert.
Parallel zur Entwicklung solcher biedermeierlich beeinflussten
spätklassizistischen Formen erschien im dritten Jahrzehnt romantisch
inspirierter Schmuck. In den dreißiger und vierziger Jahren wurden die
Ornamente voluminös und die ehemals nüchternen und strengen Formen
rundlich und gefällig.
Verschlungene Hände als Zeichen ehelicher oder freundschaftlicher
Verbundenheit wurden aufgenommen und vielfältig variiert.
Die Erinnerung an das Mittelalter und die Renaissance, beeinflussten
nunmehr auch die Gestaltung des Schmucks und es wurden architektonische
Ornamente aus der Zeit der Gotik für die Schmuckgestaltung übernommen.
Um 1825 wurden die Kreuze merklich größer, und die Enden der Kreuzbalken
waren häufig verziert, zum Beispiel mit Granulation oder mit ziselierten
Blättern und Goldkugeln. Üppig wirken die um 1840 geschaffenen Kreuze mit
ihren kannelierten und reich dekorierten Oberflächen. Ihre oft sehr langen
Ketten wurden doppelt um den Hals geschlungen.
Um 1830 kam bei den Schmuckketten eine Neuheit auf, die so genannte
Schiebekette. Eine lange Goldkette, deren Enden durch zwei längliche
Öffnungen eines Schiebers gezogen werden. Dadurch wird die Halsweite der
Kette beliebig verstellbar. Mit einem Karabinerhaken verbunden, konnte
eine Uhr befestigt werden. Beginnend in den späten dreißiger Jahren und
fast zwanzig Jahre dauernd, war es große Mode anstelle einer Goldkette ein
schwarzes Samtbändchen zu tragen.
Der typische Anhänger ab 1840 ist das aufklappbare Medaillon, in das ein
Bildchen, Haare oder getrocknete Blumen eingelegt werden konnten.
Variationen mit eingravierten Ornamenten, schwarz emailliert oder mit
einem, oft mit Halbperlen verzierter Blütenzweig, waren sehr beliebt.
Neben den ovalen gab es runde Medaillons. Die runden Medaillons waren oft
mit Ranken und Blütenmotiven verziert.
Eine andere neue Form stellte die Bildbrosche dar. Sie wurde der Schmuck
der Zeit. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Porträtbroschen. Die
von Porzellanmalern angebotenen Sujets reichten von einfachen Genreszenen
bis hin zu Landschaften.
Schmuckstücke mit Kameen und Gemmen waren wieder sehr beliebt und wurden
nun auch aus anderen Materialien, wie Kristallglas, gefertigt.
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Medaillons Biedermeier
Traumshop Schmuck & Design

NIEDER collection
Medaillon Schmuck - Inspiriert durch die Zeit des 19. Jahrhunderts
Die Medaillons werden handwerklich
traditionell unter Verwendung von
Originalwerkzeugen und Techniken in Deutschland hergestellt.
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Herstellung
Die Medaillons der Antik-Linie werden handwerklich traditionell unter
Verwendung von Originalwerkzeugen und Techniken in Deutschland
hergestellt. Die qualitätsvolle Herstellung und das feine antike Finish
lassen oft keinen Unterschied zum antiken Original erkennen.
Material
Alle Medaillons sind aus dem Basismaterial Messing hergestellt. Messing
ist eine Kupferlegierung, die kein Nickel enthält und sehr gut
hautverträglich ist. Ein wundervolles Metall, das schon seit dem 19.
Jahrhundert als preiswertere Alternative zu Gold, wegen seinem oft
täuschend ähnlichen Aussehen und seiner gleichen warmen Ausstrahlung,
verwendet wird. Dieser Schmuck kann genauso lange getragen werden wie
Goldschmuck.
Der Antik-Silberschmuck besteht aus dem gleichen Material und ist
zusätzlich mit einer sehr starken Versilberung überzogen.
Neben Kristallglassteinen der Firma Swarovski, werden auch antike und
neue Glassteine aus kleineren Glasmanufakturen verwendet.
Tipps zur Pflege
Wir empfehlen Schmuck nach jedem Tragen mit einem weichen, saugfähigen
Tuch (Silberputztuch oder weiches Papiertaschentuch) abzureiben. Bitte
verwenden Sie für die Pflege keine Reinigungsbäder.
Schmuck sollte immer vor dem Kontakt mit Haarspray, Make-up und
Reinigungs-mitteln geschützt werden. Harze, Schwefelanteile und andere
Substanzen, die darin enthalten sind, greifen in jedem Fall die
Oberfläche an.
Wir empfehlen daher Schmuckstücke erst nach dem Schminken und Auftragen
von Parfum oder Haarspray anzulegen. Legen Sie Ihren Schmuck ab, bevor
Sie ein Bad nehmen, duschen, Sport treiben oder Sie sich schlafen legen.
Beachten Sie diese Hinweise und Ihr Schmuck wird länger seine Schönheit
und seinen Glanz behalten und Ihnen für lange Zeit viel Freude bereiten.
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