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Antikschmuck - NIEDER collection
Historismus Medaillon
Seit der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts, als eine tief greifende Auseinandersetzung mit Kunst und
Kultur der klassischen Antike eingesetzt hatte, wandte man sich den großen
Epochen früher europäischer Geschichte zu. Es wurde auf diese Weise die
Kultur des Klassizismus geschaffen, die in bildender Kunst ebenso wie in
Mode und Kunsthandwerk Ausdruck fand. Amulettschmuck nimmt die
etruskisch-römische Tradition auf und verbindet sie mit der Medaillonmode
des neunzehnten Jahrhunderts.
Das Rokoko des achtzehnten Jahrhunderts, der letzte große Kunststil vor
der französischen Revolution, erlebte um die Mitte des neunzehnten
Jahrhunderts eine Wiedergeburt, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts
nach einer Phase der Neo-Renaissance und einer zweiten historisierenden
Barockepoche in einem dritten Rokoko ihren Abschluss fand.
Roll- und Bandwerkornamente, Mauresken und Arabesken in freier Verwendung
und Zusammenstellung verbinden sich mit renaissancetypischen
Edelsteinfassungen und Portraits im Stile des späten sechzehnten und
frühen siebzehnten Jahrhunderts.
Parallel hierzu entwickelte sich nach 1860 eine erneute Auseinandersetzung
mit der antiken Welt, so dass nun schon zum zweiten Male innerhalb von
hundert Jahren Kunst und Kultur des klassischen Griechenland und Italien
als Vorbilder für zeitgenössisches Kunsthandwerk und Schmuck dienten.
Altorientalische Kunstformen und Elemente ägyptischer Kunst ist in jener
Zeit in diesem Zusammenhang ebenfalls zu historisierender Anwendung
gekommen.
Die Kunstrichtungen und Stilformen europäischer Geschichte, die im Verlauf
des neunzehnten Jahrhunderts aufeinander folgten und sich eklektizistisch
mischten, wurden ergänzt und bereichert durch beachtenswerte Einflüsse aus
außereuropäischen Kulturen. Die China-Mode des siebzehnten und achtzehnten
Jahrhunderts erfuhr erneut eine Belebung und wurde erweitert durch Motive
der arabisch-islamischen Kunst ebenso wie durch Formen und Ornamente der
„exotischen" Bildwelten Indiens und Japans.
In jener von Historismus und außereuropäischen Einflüssen geprägten
zweiten Jahrhunderthälfte findet sich auch ein durch das gesamte
neunzehnte Jahrhundert erkennbarer Naturalismus, der als künstlerische
Ausdrucksform das Bild des Menschen, des Tieres und der Pflanze so
naturgetreu wie möglich darzustellen bemüht war.
Der Naturalismus im botanischen und im Tierschmuck — bei oft perfekter
Nachahmung des natürlichen Vorbilds — vor allem in der zweiten Hälfte des
neunzehnten Jahrhunderts darstellt; auf zahllosen Broschen, Armreifen und
Anhängern aus allen Ländern Europas lässt sich der naturalistische
Schmuckstil nachweisen.
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Medaillons Historismus
Traumshop Schmuck & Design

NIEDER collection
Medaillon Schmuck - Inspiriert durch die Zeit des 19. Jahrhunderts
Die Medaillons werden handwerklich
traditionell unter Verwendung von
Originalwerkzeugen und Techniken in Deutschland hergestellt.
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Herstellung
Die Medaillons der Antik-Linie werden handwerklich traditionell unter
Verwendung von Originalwerkzeugen und Techniken in Deutschland
hergestellt. Die qualitätsvolle Herstellung und das feine antike Finish
lassen oft keinen Unterschied zum antiken Original erkennen.
Material
Alle Medaillons sind aus dem Basismaterial Messing hergestellt. Messing
ist eine Kupferlegierung, die kein Nickel enthält und sehr gut
hautverträglich ist. Ein wundervolles Metall, das schon seit dem 19.
Jahrhundert als preiswertere Alternative zu Gold, wegen seinem oft
täuschend ähnlichen Aussehen und seiner gleichen warmen Ausstrahlung,
verwendet wird. Dieser Schmuck kann genauso lange getragen werden wie
Goldschmuck.
Der Antik-Silberschmuck besteht aus dem gleichen Material und ist
zusätzlich mit einer sehr starken Versilberung überzogen.
Neben Kristallglassteinen der Firma Swarovski, werden auch antike und
neue Glassteine aus kleineren Glasmanufakturen verwendet.
Tipps zur Pflege
Wir empfehlen Schmuck nach jedem Tragen mit einem weichen, saugfähigen
Tuch (Silberputztuch oder weiches Papiertaschentuch) abzureiben. Bitte
verwenden Sie für die Pflege keine Reinigungsbäder.
Schmuck sollte immer vor dem Kontakt mit Haarspray, Make-up und
Reinigungs-mitteln geschützt werden. Harze, Schwefelanteile und andere
Substanzen, die darin enthalten sind, greifen in jedem Fall die
Oberfläche an.
Wir empfehlen daher Schmuckstücke erst nach dem Schminken und Auftragen
von Parfum oder Haarspray anzulegen. Legen Sie Ihren Schmuck ab, bevor
Sie ein Bad nehmen, duschen, Sport treiben oder Sie sich schlafen legen.
Beachten Sie diese Hinweise und Ihr Schmuck wird länger seine Schönheit
und seinen Glanz behalten und Ihnen für lange Zeit viel Freude bereiten.
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